Mittwoch, 31. Mai 2017

Spreewald: Vom Lausitzring und dem Braunkohletagebau

Hallo, ich bin's, eure Greta. Da mein Gatte und ich nun mal motorsportbegeistert sind, war es klar, dass wir die 50 Kilometer zum Lausitzring auf uns nehmen. Einfach mal zum Gucken hinfahren. Manchmal lässt man sich aber auch ablenken. Durch die Büsche und Baumwipfel lugte etwas Gerüstartiges, was unsere Aufmerksamkeit auf sich zog. Auf einem holperigen Weg sind wir dann dort hingefahren. Es war ein alter Braunkohlebagger, den sich die Natur gerade einverleibt. Das hatte etwas gespenstisches. Doch dann fing es an zu regnen und bevor wir im Schlamm stecken bleiben konnten, sind wir zum Lausitzring gefahren. Irgendwann hörte der große Regen auf und wir schauten uns die Strecke an. Dort war aber auch gar nichts los. Einmal vom Braunkohletagebau Blut geleckt, sind wir dann nach Lichterfeld gefahren. Dort kann man Führungen auf einen Bagger (F60) mitmachen. Nichts für mich, ist mir mit meiner Höhenangst zu hoch. Aber auch von unten gucken macht Spaß. Danach ging es nach Welzow. Dort kann man in den aktuellen Braunkohletagebau sehen. Das war unglaublich, wie da die Landschaft umgegraben wird. Und hier paßt es auch, mein Glückauf! 













Montag, 29. Mai 2017

Spreewald: Von Lübbenau nach Lehde

Hallo, ich bin's, eure Greta. Wir sind mal wieder unterwegs und das bei Königswetter. Fast ist es schon ein wenig zu heiß, aber dafür gibt es ja schöne schattige Plätzchen im Spreewald. Als ich wußte, es geht in den Spreewald, habe ich die liebe Nancy von https://familyandtrips.de angeschrieben, was wir uns unbedingt ansehen sollten. Nancy ist die Expertin was den Spreewald angeht, sie stammt daher. Das Schöne sollte man nicht auf die lange Bank schieben und so sind wir mit der Kahnfahrt von Lübbenau nach Lehde angefangen. Bei 31 Grad war es genau das Richtige. Die Entfernung beträgt zwar nur 2 Kilometer, aber da man dorthin gestakt wird, dauert es seine Zeit und "erdet" einen. Ja, es holt einen wieder runter und Wasser kann auch erden, haha. Die einzige die dort richtig zügig unterwegs war, war die Postbotin. In Lehde haben wir dann eine Pause gemacht. Hier sind zwei Museen und 10 Kneipen. Vor einem der Museen war ein Stand mit Spreewaldkeramik aufgebaut. Dort kam ich nicht ohne einen Keramiktopf fort. Lehde ist sehr kommerziel, sollte man trotzdem nicht auslassen. Dann ging es langsam wieder zurück nach Lübbenau. Die Preise fand ich bei allem Kommerz sehr zivil. In Lübbenau sind das Schloss und der Schlosspark die Highlights. Aber auch die Altstadt ist sehr besuchenswert. Überall will Kunst entdeckt werden. Für diesen Besuch einschließlich der Kahnfahrt sollte man schon einen Tag einplanen. Für uns war es ein toller Tag. Glückauf




Welches Wort wird hier gesucht? 









Übrigens, wer eine Strecke laufen will, kann auch die andere Strecke mit der Kahnlinie fahren.






Samstag, 27. Mai 2017

Schloss Moyland in Bedburg Hau

Hallo, ich bin's, eure Greta. Eigentlich sind wir in Richtung niederländische Grenze gefahren, um uns in Kalkar mal dieses Wunderland anzusehen. Aber 35€ pro Person, nur um mal zu gucken, war uns dann doch zu teuer. Aber auf dem Weg dorthin haben wir Wegweiser zu Schloss Moyland gesehen und sind dann dorthin gefahren. Die 7€ Eintritt waren super angelegt. Zunächst kommt man in eine unheimliche gepflegte Parkanlage. Das Schloss erinnert an Dornröschen und beinhaltet eine wunderbare Kunstausstellung. Sie dreht sich unter anderem um Josef Beuys. Damit hatte ich dann zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen, da auf meiner To-do-Liste für dieses Jahr der Besuch eines Kunstmuseums stand. Außerdem konnte ich bei herrlichstem Wetter schön im Schatten sitzen, ein Stück Stachelbeer-Baiser-Torte essen und dazu einen leckeren Milchkaffee trinken. Für mich war der Besuch von Schloss Moyland ein rundum gelungener Ausflug. Glückauf.

















Donnerstag, 25. Mai 2017

Himmelfahrtsspaziergang vor der Haustür

Hallo, ich bin's, eure Greta. Es ist Christi-Himmelfahrt und gleichzeitig auch Vatertag, frei und supertolles Wetter. Also nix wie raus. Da im Revierpark Gysenberg was los ist, haben wir beschlossen dort hin zu laufen. In Herne grenzt der Stadtteil Holthausen an Castrop Rauxel. Im Dorf Holthausen zweigt die Langestraße von der Mont-Cenis-Straße ab. Und diese Langestraße laufen wir ganz entlang bis zur Gerther Straße. Auf diesem Weg geht es fast durchweg an Feldern vorbei. In der Ferne sieht man den Volksparkturm. Der Holunder blüht am Straßenrand und die Landwirte machen Heu. Reiterinnen kommen uns entgegen und es geht auch mal an einem Misthaufen vorbei. Dann ist er auch schon da, der Revierpark Gysenberg. Der ist natürlich voll mit Leuten, die diesen besonderen Tag draußen genießen. Der Pott ist ja so grün. Glückauf.












Mittwoch, 24. Mai 2017

Halde Brockenscheidt in Waltrop

Hallo, ich bin's, eure Greta. Wir haben bei schönem Wetter mal wieder einen Haldenausflug gemacht. Da es in diesem Jahr die erste Halde ist, haben wir mal eine Kleine gewählt. Ich habe mich sogar auf die erste Ebene der Aussichtsplattform getraut und siehe da, in der Ferne war ein alter Bekannter zu sehen. Der Förderturm von Colani in Lünen schwebt wie ein UFO über dem Grün. Zur anderen Seite sieht man die Gebäude der alten Zeche Waltrop. Schön fand ich auch die verschiedenen Pflanzen auf der Halde. Auf kurzem Weg waren es ganz schön viele. Auf der obersten Plattform saßen zwei junge Frauen, die die Sonne genossen haben und sich offenbar eine Menge zu erzählen hatten. Falls ihr mal ein lauschiges Plätzchen sucht, hier ist es. Glückauf. 



















Samstag, 20. Mai 2017

Drachenfestival in Kamen - Kite

Hallo, ich bin's, eure Greta! Alter Falter, was war da los?! Da setzt mein Gatte mich ins Auto, rutscht über die Autobahn bis zum Kamener Kreuz. Ich denke: Ups, eine Kreuzfahrt! Und dann lande ich auf dem Acker der Segelflieger von Kamen. Dort war jedenfalls mächtig was los. Erstmal KEINEN Eintritt, dann eine Minikirmes, jede Menge Leute, sogar aus den Niederlanden und Drachen. Ja, schöne Drachen, nein, der Wind war nicht optimal, eher flau. Schade. Dadurch war am Himmel etwas wenig los. Am Abend hieß es dann "Alles mit Beleuchtung". Nochmal schade, es waren nur zwei Drachen am Himmel mit Beleuchtung. Dabei wäre hier die Quantität gefragt gewesen. Das Feuerwerk haben wir dann nicht mehr erlebt. Die Veranstaltung findet seit 30 Jahren einmal im Jahr statt. Ich finde meine Fotos toll und die Blaskapelle "Schwarz-Rot-Atemgold 09" war auch klasse. Die konnten sogar das Steigerlied ganz jazzig spielen. Also, Glückauf!